Die Naturschutzstiftung Friesland, Wittmund, Wilhelmshaven hat im April einen neuen Newsletter herausgegeben, der aktuell über geförderte und bereits abgeschlossene Projekte informiert. Berichtet wird über: - Wiesenweihenschutz im nördlichen Jeverland, - Gelegeschutzmaßnahmen im Landkreis Friesland, - geplante Maßnahmen am ehemaligen Benser Tief im Landkreis Wittmund, - laufende Arbeiten zur Altarmherstellung an der Harle in Nöttens, Stadt Wittmund und - aus dem Tätigkeitsbericht der Stiftung für das Jahr 2009
Unter dem Motto „Gemeinsam für Natur und Mensch“ hat die Naturschutzstiftung einen Stifterbrief entwickelt, gestaltet vom Künstler und Buchillustrator Steffen Walentowitz aus Jever.
Hiermit ist es möglich, einen Beitrag zum Naturschutz zu erwerben,
- ein außergewöhnliches Präsent, das der Natur vor der Haustür hilft und garantiert nicht im Schrank verstaubt,
- eine originelle und nachhaltige Geschenkidee,
- sie kommt Mensch und Natur gleichermaßen zugute,
- ein hervorragendes Geschenk für Jubiläen, Geburtstage oder andere festliche Anlässe.
Die Spenden, die durch den Stifterbrief eingehen, kommen ausschließlich dem Erwerb, der Entwicklung und Pflege von Feuchtwiesen zugute.
Die Stiftung hat das Areal des ehemaligen Benser Tiefs bei Dunum, Landkreis Wittmund, in ihr Eigentum übernommen.
Die Spenden, die während Weihnachtsaktion 2009 aus dem Erwerb von Stifterbriefen eingingen, kommen der Entwicklung und Pflege des Benser Tierfs zugute. Das Ziel ist die Entwicklung der stillgelegten Abschnitte zu einem naturraumvernetzenden Biotop.
Erwerb des Stifterbriefes: Auf einem Überweisungsvordruck / beim Onlinebanking wird unter „Verwendungszweck“ „Stifterbrief“ eingetragen, sowie der eigene bzw. Name und Adresse des Beschenkten.Nach einigen Tagen dann wird der Stifterbrief zusammen mit einer Spendenbescheinigung per Post zugeschickt.
Der Spendenbetrag ist frei wählbar ab 10 Euro.
Konto der Stiftung: Landessparkasse zu Oldenburg (BLZ 280 501 00), Kontonummer 512 590
Nach vier Jahren an der Vorstandsspitze der Naturschutzstiftung Region Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven hat Frieslands Landrat Sven Ambrosy gestern die Amtsgeschäfte an seinen Landratskollegen Matthias Köring vom Landkreis Wittmund übergeben. „Ich übergebe nach vier Jahren eine Stiftung, die sich etabliert hat und auf gesunden Füßen steht“, so Sven Ambrosy. Ambrosy betonte besonders das gute Zusammenarbeiten zwischen Landwirtschaft und Naturschutz, das sich in der Zusammensetzung des Kuratoriums der Stiftung und der Zusammenarbeit dort widerspiegele.
Die Satzung der Stiftung sieht diesen Wechsel im Vorsitz des Vorstands vor.
Matthias Köring kann auf ein bewährtes Team zählen, denn der Geschäftsführer Armin Tuinmann, Jever, und sein Stellvertreter Hillrich Reents aus Friedeburg werden auch weiterhin für die Stiftung tätig sein. Unterstützt werden sie von Petra Walentowitz, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert und von Ulf Thomas, Regionaldirektor der Landesparkasse zu Oldenburg als Schatzmeister.
Die Naturschutzstiftung Region Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven unterstützt Projekte in der Region. „Rund 82.000 € haben wir seit 2006 für die Förderung von unterschiedlichsten Projekten ausgeschüttet“, berichtete Armin Tuinmann. Die Stiftung betreut auch Naturschutzflächen. „138 ha umfasst inzwischen unser Besitzstand in Wittmund und Friesland“, erläuterte der Geschäftsführer. „Dabei setzen wir auf die Kooperation mit der Landwirtschaft, die unsere Flächen unter Auflagen nutzen“.
Matthias Köring wünscht sich auch weiterhin die Unterstützung durch Spenden und Zustiftungen an die als gemeinnützig anerkannte Naturschutzstiftung. „Jeder Euro hilft Gutes in unserer Region zu tun“.
Stiftung fördert Projekt der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste auf der Insel Wangerooge
Auf Wangerooge gibt es westlich des Dorfes den größten Besenheide-Küstendünenkomplex im Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“. Innerhalb dieses Areals sind zahlreiche Kleingewässer vorhanden.
Die Eisteiche innerhalb dieses Gebiets, die dort neben den Bombentrichtern existieren, sind nach Aufgabe der Nutzung Mitte des letzten Jahrhunderts zunehmend verlandet. Sie waren Lebensraum hochgradig gefährdeter Pflanzenarten, insbesondere der sog. Strandlingsgesellschaft. Nach Erfahrungen auf der Insel Borkum konnte das Artenpotential dieser Pflanzengesellschaft durch abplaggen wieder reaktiviert werden. Um dies auch auf Wangerooge zu erreichen, muss in den Eisteichen die oberere organische Schicht mit einer Tiefe von ca. 10 bis 15 cm bis auf den mineralischen Grund abgeschält werden, ohne dass dauerhafte offene Wasserflächen entstehen.
Dieser Aufgabe widmet sich momentan eine Gruppe Jugendlicher, die in einem Workcamp der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (IJGD) auf Wangerooge tätig sind. Der IJGD ist ein unabhängiger gemeinnütziger Verein der internationalen Jugendarbeit und einer der größten und ältesten Workcamporganisationen in der BRD. Der IJGD organisiert jährlich ca. 120 internationale Workcamps in der Bundesrepublik. In jedem Workcamp treffen sich ca. 15 junge und engagierte Menschen aus aller Welt im Alter von 16 bis 26 Jahren.
Die Arbeiten werden in enger Zusammenarbeit mit dem Mellumrat e. V., der seit Jahrzehnten im Naturschutz auf Wangerooge tätig ist, betreut. Neben Jugendlichen aus Deutschland sind z. Zt. Teilnehmer aus Südkorea, China, Kenia, Spanien, Russland, Ghana, Tschechien und Litauen auf Wangerooge tätig.
Die Aktion des IJGD wird von der Wattenmeerstiftung aber auch von der regional tätigen Naturschutzstiftung Region Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven gefördert.
Bei dem Naturschutzgebiet Ochsenweide südlich von Esens handelt es sich um ein etwa 65 ha großes ehemaliges Hochmoor, das nach oberflächlicher Abtorfung 1979 wiedervernässt wurde. Dank der Schutzmaßnahmen gedeihen dort seltene Pflanzen- und Tierarten, die sich auf der Liste der gefährdeten Arten befinden, wie z.B. Moorfrosch und Gagelstrauch. Von der Aussichtsform, die vom Verein Ochsenweide e.V. gebaut und deren Bau von der Naturschutzstiftung Friesland Wittmund Wilhelmshaven gefördert wurde, ist dem Besucher ein Blick auf die typische Moorlandschaft möglich. Jetzt im Sommer ist sie geprägt von den weiß-wolligen Fruchtständen des Wollgrases, wer sein Fernglas dabei hat, hat die Möglichkeit, weitere Moorbewohner, wie Bekassine oder Raubwürger zu entdecken und zu beobachten. Der Bau der Aussichtsplattform stellt eine sinnvolle Ergänzung des bestehenden beschilderten Rundwanderwegs dar.
Zur Pflege eines Biotops trafen sich am Wochenende vom 27.02.09 - 01.03.09 16 tatkräftige Menschen auf Wangerooge. Eingeladen hatte der Mellumrat e.V. der die Insel seit 1935 naturschutzfachlich betreut und im Auftrage der Nationalparkverwaltung "Niedersächsisches Wattenmeer" zwei Naturschutzstationen auf der Insel unterhält.
Auf der Insel Wangerooge gibt es zahlreiche Bombentrichter die durch einem Bombenangriff im 2. Weltkrieg entstanden sind. Viele dieser Bombentrichter führen zeitweilig oder auch ganzjährig Wasser und sind als einzige offene Süßwasserflächen wertvolle Biotope für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Durch zunehmenden Bewuchs verlanden immer mehr Tümpel und wertvolle Biotope gehen dadurch verloren.
Einer dieser Bombentrichter liegt auf dem Gelände der Nationalparkstation-West des Mellumrates und ist u.a. beliebter Brutplatz der Nonnengans. Durch zunehmenden Bewuchs durch Kriechweide, Heckenrose, Erlen und Pappeln drohte dieser Teich zu verlanden und als Brutplatz für Nonnengans, Löffelente u.a. Vogelarten zu verschwinden. Auch für Libellen oder die seltene Kreuzkröte wäre ein Lebensraum verschwunden.
Der Mellumrat e.v. hat im Rahmen des Arbeitseinsatzes den Bombentrichter und dessen Umgebung von Bewuchs befreit und diesen entschlammt. Dadurch wird ein wichtiger Brutplatz für Nonnengans und Löffelente erhalten. Gleichzeitig sollen im Rahmen des Einsatzes, Kenntnisse über die Biotoppflege und dem Ökosystem Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer" vermittelt werden.
So reisten am Freitag (27.02.) 16 Freiwillige auf die Insel. Untergebracht und Verpflegt in der nahe gelegenen Jugendherberge erfuhren die Teilnehmer zunächst in einem Informationsvortrag alles rund um Wangerooge, dem Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer" und der Notwendigkeit der Maßnahme.
"Bewaffnet" mit Hecken- und Astscheren machten sich die 16 Personen im Alter von 8 bis 68 Jahren im leichten Nieselregen an die Arbeit. Büsche wurden zurück geschnitten und gleichzeitig geschreddert. Unterstützt wurde die Truppe von Insulanern und Mitarbeitern des Mellumrates. Durchnässt und müde konnte die Arbeit am Spätnachmittag beendet werden. Anschließend erfolgte eine Exkursion. Eine Wattwanderung am Sonntag rundete das Programm ab.
Ermöglicht wurde die Aktion durch die Naturschutzstiftung Region Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven. Für die Teilnehmer entstehen somit lediglich Kosten für die Anreise bis Harlesiel und für die Parkplatzgebühren. Die Überfahrt, Unterbringung mit Vollverpflegung und die erforderlichen Arbeitsgeräte wurden von der Stiftung gestellt. Der Mellumrat betreute die Gruppe vor Ort.
Durch die Exkursionen, Referat und dem praktischen Einsatz wurden Kenntnisse über das Ökosystem Wattenmeer vermittelt. Gleichzeitig wurde eine Sensibilisierung und Akzeptanz für den Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer" erreicht. "Wir kommen gerne wieder" war der Tenor der Helfer, die ein arbeitsreiches aber auch erlebnisreiches Wochenende auf der Insel verbracht hatten.
Feuchtwiesen sind wertvolle Biotope mit einem außerordentlichen Reichtum an Tier- und Pflanzenarten. Kaum ein zweiter Lebensraum weist so viele Arten der Roten Liste auf. Durch die großflächige Entwässerungsmaßnahmen in den letzten Jahrzehnten sind viele dieser wichtigen Lebensräume verloren gegangen. Die Naturschutzstiftung Region Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven kauft gezielt Flächen an, um dort Feuchtwiesen zu pflegen und zu vor allem zu entwickeln. Damit wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in unserer Region geleistet.
Um diese Tätigkeit zu intensivieren, gibt die Siftung jetzt einen exklusiv gestalteten Stifterbrief heraus. Er wurde von dem jeverschen Künstler und Buchillustrator Steffen Walentowitz entworfen.
Man kann sich von seinen Freunden, Geschäftspartnern, Bekannten und Verwandten mit dem Stifterbrief einen Beitrag zum Naturschutz schenken lassen. Für alle, die Geburtstag feiern, eine Jubiläumsfeier veranstalten oder einen anderen festlichen Anlass planen und auf der Suche nach einem Geschenk sind, das garantiert nicht im Schrank verstaubt, hat die Stiftung diese Idee entwickelt.
Und so geht´s: Tragen Sie auf dem Überweisungsvordruck oder beim Online-Banking unter "Verwendungszweck" das Kennwort "Stifterbrief", den Namen des Beschenkten und die Adresse, an die der Stifterbrief verschickt werden soll, ein.
Der Stifterbrief geht dann Ihnen zusammen mit einer Spendenbescheinigung zu.
Informationen zu Spenden und zum Spendenkonto: Spenden
Die bekannte Aktion des Friesischen Brauhauses zu Jever "Jede Kiste schützt die Küste" war in diesem Jahr etwas ganz besonderes, denn sie richtete sich mit einem Wettbewerb an die Öffentlichkeit. Zu gewinnen gab es jeweils 4000 € für ein sinnvolles Naturschutzprojekt.
Die stolze Summe von 32.000 Euro kam durch die Aktion zusammen, so dass acht Projekte gefördert werden.
Welche Projekte den Zuschlag erhalten, entschieden auf einer gemeinsamen Sitzung Vorstand und Kuratorium der Naturschutzstiftung Region Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven.
"23 Bewerbungen für tolle Projekte sind eingegangen und wir hatten wirklich die Qual der Wahl", so Armin Tuinmann, Geschäftsführer der Stiftung. Die Projekte stammen aus den unterschiedlichsten Bereichen, von Biotopschutz bis zu Öffentlichkeitsarbeit ist alles dabei: "Rundweg auf Wangerooge" geplant vom Nationalparkhaus Rosenhaus auf Wangerooge, "Aufreinigung und Herrichtung des Fehtings in Ziallerns" von der Gemeinde Wangerland, "Erwachsenenfortbildung mit Arbeitseinsatz zur Biotoppflege" vom Mellumrat e.V., "Herrichtung eines Winterquartiers für Fledermäuse" vom Zweckverband Schlossmuseum Jever, "Bau einer Aussichtsplattform am Naturschutzgebiet Ochsenweide" vom Verein Ochsenweide e.V., "Verbesserung der Gewässerstruktur an der Harle" von der Sielacht Wittmund, "Ausstellung zum Thema Strandvermüllung" vom Mellumrat e.V. und "Naturerlebnis Südliches Friesland, Besucherlenkung und Informationsmedien" von den Gemeinden Zetel und der Gemeinde Bockhorn.
Viele ehrenamtliche Helfer werden an der Umsetzung der Projekte beteiligt sein. Ohne die Finanzspritze aus dem Wettbewerb könnten viele der Projekte nicht oder nur in einem weitaus geringeren Umfang durchgeführt werden. Letztendlich ist das Ganze nicht nur ökologisch ein Volltreffer, denn durch eine Verbesserung des Erholungswertes und positive Impulse für den Tourismus profitieren alle in der Region von der Durchführung dieser Projekte.
Einen Sonderpreis vergibt die Naturschutzstiftung an zwei Projekte aus dem Bereich Umweltbildung für Kinder und Jugendliche. Das Projekt "Naturerlebnisabzeichen, Ausbildung zum Junior Ranger" wird mit 2.500 € und das Projekt "Gestaltung eines Feuchtbiotops" des Regionalen Umweltzentrum Schortens wird mit 2000 € gefördert.
Kooperation von Landwirten und Naturschützern für den Schutz von Wiesenvögeln
Betritt der Mensch jetzt Wiesen- und Ackerflächen in der Marsch sieht er aufgeregte Kiebitzeltern auffliegen. Mit einem Warnruf bringen sie ihre frisch geschlüpften Küken dazu sich dicht an den Boden zu ducken. Mit ihrem bräunlich gesprenkelten Gefieder sind sie dann auch kaum vor dem Untergrund auszumachen. Andere Kiebitzpaare sind noch mit Brüten oder mit der Ausschau nach einem geeigneten Plätzchen für ein Nachgelege beschäftigt.
Doch die Idylle trügt: der im Jeverland prominente Vogel mit dem akrobatischen Flugstil und dem typischen Ruf "Kie-witt", steht inzwischen auf der roten Liste der bedrohten Tierarten. Größere Rasttrupps außerhalb der Brutzeit stammen häufig aus dem nordosteuropäischen Raum und dürfen nicht über den dramatischen Rückgang des Kiebitzbestandes in der norddeutschen Tiefebene hinwegtäuschen. Durch Kultivierung der Landschaft, durch Trockenlegung von Sümpfen und Feuchtwiesen musste er sich von Feuchtgebieten auf Grünland und Äcker umstellen. Hier werden die Bodengelege, die drei bis vier Eier enthalten, durch landwirtschaftliche Arbeiten häufig zerstört. Die wenigen erfolgreich geschlüpften Küken sind weiteren Gefahren ausgesetzt. Insektenarmut durch Pestizideinsatz, zu steile Gräben, zu viele Weidetiere und zu frühe Mahdtermine werden ihnen zum Verhängnis.
Einen Ausweg bietet das langfristig angelegte Projekt der Naturschutzstiftung. Die Gelege von Kiebitzen, und anderen Wiesenbrütern wie Uferschnepfe, Rotschenkel und Austernfischer werden ausfindig gemacht und mit Bambusstöcken markiert. Die örtlichen Landwirte erklären sich bereit die Nester bei der Bearbeitung auszusparen bzw. das Vieh erst später auf die betreffende Weide zu bringen. Sie leisten so einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der natürlichen Artenvielfalt unseres Landes und erhalten pro geschützten Gelege eine Ausgleichszahlung von der Naturschutzstiftung. "Diese Form von Vertragsnaturschutz in enger Abstimmung und vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen Naturschützern und den örtlichen Landwirten ist neben extensiver Nutzung der Grünlandflächen und gezielten Maßnahmen zur Verbesserung des Wasserhaushaltes ein wirksames Mittel für den Schutz unserer Wiesenvögel", so der Geschäftsführer der Stiftung Armin Tuinmann.
Den entscheidenden finanziellen Beitrag für den Start des Gelegeschutzprojektes 2006 hatte das friesische Brauhaus zu Jever, das auch Gründungsmitglied der Stiftung ist, beigetragen.